"Wokeness" ist diesmal Thema der Reihe "Risse in unserer Gesellschaft": Gendern, kulturelle Aneignung, Veganismus. Und die Sorge, nicht mehr frei sprechen zu können, ohne belehrt zu werden. Der 29-jährigen Julia Ruhs, die manche "konservative ARD-Rebellin" nennen, geht Wokeness zu weit: "Gendersprache spaltet", sagt sie. Arzt und Queer-Aktivist Aljosha Muttardi hält dagegen: "Es kann doch gar nicht zu viel Sensibilität für Diskriminierung geben."